Information unserer Beratungslehrerin Evelyne Baier-Fuchs, BEd MA

 

Sehr geehrte Eltern, geschätzte Erziehungsberechtigte, liebe SchülerInnen!

 

Aufgrund der „Corona – Krise“ und der damit eingeleiteten Maßnahmen unserer Regierungsverantwortlichen befinden wir uns aktuell in einer sehr herausfordernden Situation.

Unser Alltag ist gehörig aus den Fugen geraten, Kontakte zu FreundInnen sind den SchülerInnen aktuell nur über digitale Medien möglich, Betreuungsangebote für die Kinder durch Großeltern sollten momentan nicht angenommen werden, um Risikogruppen zu schützen.

Der Aufenthalt im Freien ist gerade jetzt, mit Beginn des Frühlings, nicht in der gewohnten Weise möglich.

Schulaufgaben und Lernen erfolgt entweder über analog bereitgestelltes Übungsmaterial oder über digitale Medien.

Dies alles setzt Kinder und ihre Erziehungsberechtigten enorm - auch gefühlsmäßig - unter Druck und verlangt nach einer Strukturierung, Begleitung und besonderen Achtsamkeit und Wahrnehmung sich selbst und seinen Gefühlen gegenüber, aber auch gegenüber der Gefühlswelt und Erlebniswelt der Kinder.

Wut, Zorn, Angst, Verzweiflung, (Zukunfts-)Sorgen … dies alles ist jetzt wohl in vielen Familien verständlicherweise vorhanden und es ist wichtig darüber zu sprechen und einen Umgang mit diesen auftauchenden Fragen und Gefühlen zu finden.

Darum erlaube ich mir Ihnen als zuständige Beratungslehrerin einige Informationen anzubieten:

  • Versuchen Sie bitte in Ihrem Familienalltag eine Tagesstruktur aufrecht zu erhalten

(aufsehen, anziehen, frühstücken, Lernzeit, Freizeit, gemeinsame Spielzeit, kontrollierte Zeit für Medien, Gute-Nacht Ritual)

  • Gemeinsames (gesundes) Kochen und Essen als Ritual stärkt das Vertrauen Ihrer Kinder in ihren neuen Alltag
  • Vorgegebene und wiederholte Strukturen und vorhersehbare Ereignisse bieten Sicherheit in diesen stürmischen Tagen

 

Scheuen auch Sie selbst bitte nicht davor zurück, sich Hilfen zu holen, wenn Sie sich überfordert fühlen. Die Beratungsstellen der Familienberatung (Partner- und Familienberatung Pongau. Kirchengasse 2 5600 St. Johann Tel: 06412/20379 oder 0662 / 8047 6700 (Mo-Do) Fax: 0662 / 8047 6709 Beratung durch PEPP Frau DSA Eva Epp, 0664/2123123), des psychosozialen Dienstes (Psychosozialer Dienst Pongau Mag. Daniela Ehrreich Hans Kappacher-Straße 14a 5600 St. Johann im Pongau Tel.: 0662-8042-3141

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), Rat auf Draht (147) und die Krisenhotline der Pro Mente ( Pongau: 06412 / 200 33) sind für Sie erreichbar.

Auch ich bin in meiner Funktion als Beratungslehrerin für unsere SchülerInnen und Sie als Erziehungsberechtigte erreichbar und möchte darauf hinweisen, dass ich der Verschwiegenheitspflicht unterliege.

In diesem Sinne

Alles Gute für Sie und Ihre Familie

Mit freundlichen Grüßen

Evelyne Baier-Fuchs BEd MA
Beratungslehrerin

Psychotherapeutin

Telefon: 0664/3911972

Bischofshofen, 21. März 2020

 

FRAUEN * INFO TELEFONBERATUNG * FRAUEN *INFO TELEFONBERATUNG

Um Sie/euch und uns zu schützen sowie dem Gesetz der Bundesregierung Folge zu leisten, haben wir auf Home Office umgestellt.

Aber gerade in diesen schwierigen Zeiten wollen wir Frauen auch weiterhin Unterstützung und Hilfe anbieten und sind daher telefonischund per Mail erreichbar, lediglich die Büro-Räumlichkeiten sind ab sofort (bis voraussichtlich 14.04.2020) geschlossen.

 UNSERE psychosozialen BERATUNGEN finden ab sofort telefonisch statt.

Anmeldungen Pongau und Pinzgau: 0664 / 65 54 223 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 ALLE VERANSTALTUNGEN sind bis zum 14. April 2020 abgesagt!

 UNSER BÜRO ist weiterhin zu den Bürostunden (Mo-Do 8:00 bis 13:00 Uhr) erreichbar: 0664 / 20 49 151 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Corona-Hotline für Schüler, Eltern, Lehrer

 

Bildungsregion Süd:

AL Dipl.-Päd. Andreas Egger:  0662 8083 - 7001

SQM Hannelore Kaserer, MA:  0662 8083 - 7005

Professionelle Unterstützung in dieser Ausnahmesituation

„Alle Salzburgerinnen und Salzburger, die Fragen und Sorgen haben, brauchen in diesen zusätzlich herausfordernden Zeiten eine professionelle Unterstützung. Bitte zögern Sie nicht, sich telefonisch an unsere Beratungseinrichtungen zu wenden“, so Sozialreferent Schellhorn und Landesrätin Klambauer ergänzt: „Die nächsten Wochen werden für alle Familien eine Ausnahmesituation sein. Die Kinder gehen weder in den Kindergarten noch in die Schule. Zahlreiche Eltern arbeiten von zuhause aus. Es ist normal, dass es hierbei zu Spannungen kommen kann. Damit dies aber nicht in Form von Gewalt ausartet, bitte ich Sie, unsere Unterstützungsangebote rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.“

Elternberatung des Landes

Die Elternberatung bietet Informationen, Unterstützung sowie Begleitung bei Belastungen, Ängsten, Unsicherheiten oder bei familiären Konfliktsituationen. Das Expertenteam steht für Informationen und Beratungen per Telefon Die Elternberatung bietet Informationen, +43 662 8042-2888 (Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr) und E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija)

„Gerade für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene kann die Situation mit den verminderten sozialen Kontakten, den Bewegungseinschränkungen im Freien und der Ungewissheit belastend sein. Wenn die Beziehungen zu Hause ohnehin angespannt sind, ist es besonders wichtig, Menschen zu haben, die Kinder und Jugendliche stärken. Das Beratungsteam der kija Salzburg kann hier eine Stütze sein“, sagt Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt zu den aktuellen Herausforderungen und betont die Bedeutung von psychosozialen Diensten und Angeboten gerade in dieser Zeit.

Kija-Beratungstelefon

Das kija-Beratungstelefon ist unter +43 662-430 550 (Montag bis Donnerstag von 10.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr sowie am Freitag von 10.00 bis 13.00 Uhr) zu erreichen; für die Beratungsstelle „Innergebirg“ gilt die Telefonnummer +43 664 6116636; E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Darüber hinaus arbeitet die kija Salzburg aktuell an einer weiteren Möglichkeit der Chat-Beratung. Aktuelle Infos dazu und generell rund um die Kinderrechte sind unter www.kija-sbg.at oder www.facebook.com/kijasalzburg zu finden.

 

In der Hoffnung Sie mit diesen Informationen im Bedarfsfall zu unterstützen

und den besten Wünschen für Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Lieben

verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Evelyne Baier – Fuchs BEd MA

Beratungslehrerin

 

Liebe Eltern!

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie relevante Informationen, die ständig aktualisiert werden:

 http://www.bildung-sbg.gv.at/

 

https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona.html

 

             Tipps  zur Organisation des „Schultags neu“ zu Hause:

            • Strukturieren Sie – im Rahmen eigener Home-Office-Verpflichtungen – den Tag in Lernphasen, Pausen und Freizeit. Struktur ist besonders wichtig für das Lernen zu Hause. Versuchen Sie, einen    

                täglichen Ablauf zu Hause zu finden, den Sie gemeinsam mit Ihren Kindern festlegen und der ihr Kind an den schulischen Rhythmus gewöhnt. Wenn ihr Kind in der Schule mit offenen Lernformen
               selbständig arbeitet, so lassen sie dies auch zuhause zu.

• Wie ausgedehnt die Lernzeiten gestaltet werden, hängt auch vom Alter der Schüler/innen ab: Da Erwachsene die Konzentrationsspanne der Kinder oft überschätzen, sind hier Zeiten aufgeführt: Für Kinder bis Ende der 2. Klasse beträgt die Zeitspanne, in der sich das Kind konzentrieren kann, 10 bis 15 Minuten, bei Kindern der 3. und 4. Klasse ca. 20 Minuten.

• Die Aufgaben sollten von der Schule so gestaltet sein, dass sie selbständiges Arbeiten ermöglichen. Stehen Sie aber bitte unterstützend und für Nachfragen zur Verfügung.

• Versuchen Sie für die Kinder einen separaten, ruhigen Arbeitsplatz zu schaffen, der diesen für die gesamte Zeit zur Verfügung steht. Man sollte Lern- und Spielräume am besten trennen z. B. am Küchentisch oder am Schreibtisch im Kinderzimmer wird Hausübung gemacht und gelernt – am Couchtisch wird gespielt und ferngesehen.

          Lernen soll Spaß machen und spielerisch sein! Seien Sie geduldig und setzen Sie Ihre Kinder nicht unter Druck. Auch für diese ist der Unterricht zu Hause eine neue und ungewohnte Situation, an die sie
              sich erst gewöhnen müssen. Loben und motivieren Sie ausreichend und unmittelbar. Bei Fehlern korrigieren Sie behutsam.

•                   Halten Sie Kontakt zu den Lehrpersonen und wenden sich bei Problemen an die entsprechenden Ansprechpartner/innen. Geben Sie bitte bei Überforderung und Überlastung der Kinder direktes Feedback
             an die Klassenlehrkraft.

• Auch Erziehungsberechtigte brauchen einmal eine Pause! Um Überforderungen zu vermeiden und den Alltag zu Hause aufzulockern, ist regelmäßige Pausensetzung für Sie ratsam.

 

Gutes Gelingen!

 

 

       Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit und wünsche euch und euren
       Familien alles Gute!

 

       Liebe Grüße:  Bernhard Hutter (Schulleiter)